Florale Inspirationen im Winter 2008/09: Gucken und wundern – look and wonder

In diesem Winter durchweht ein kreativer Wind die floralen Inspirationen und fordert dazu auf, genau hinzuschauen und sich mal wieder zu wundern. Auch für das Produktdesign gilt inzwischen die Maxime, Humor, Fantasie und Formgebung so miteinander zu verknüpfen, dass Überraschungs- bzw. Spannungsmomente entstehen.

Ein wenig Spannung darf auch in einer auf Harmonie ausgerichteten Einrichtung vorkommen. Die Sträuße oder auch Einzelblumen des Winters werden in ausgefallenen oder schlichten Vasen aus Porzellan oder Glas präsentiert und bewegen sich farblich auf der Palette der Weißtöne oder zarten Naturfarben. Kombiniert wird mit Rosa, Violett und Grün. Die Arrangements durchströmt ein kühler Hauch winterlicher Zauberkraft, zarter Verführung und märchenhafter Romantik.

Beim Betrachten der Blumenschönheiten des Winters werden Assoziationen an tanzende Schneeflocken, schimmernde Eiskristalle und raureife Wälder in ihrer einzigartigen fragilen Schönheit geweckt: Verantwortlich für den stimmungsvollen Winterzauber zeichnen porzellanartige Cymbidien, zart gedrehte Eustoma (Prärieenzian), rüschige Nelken und wachsig glänzende Anthurien ebenso wie die luftigleichte Blütenfülle von Meerlavendel und die transparenten Tüllwolken aus Schleierkraut.
Die Bindetechnik spielt bei der Straußgestaltung keine herausragende Rolle. Das Hauptaugenmerk wird viel eher auf möglichst auffallende, außergewöhnliche und fantasievolle Vasen oder Gefäßanordnungen gerichtet, die wie museale Objekte inszeniert werden.
Quelle: BBH

 

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