Stereoanlagenkabel ist Grund für Wohnungsbrand

Die Ursache für den Brand auf der Kalver Höhe 5 ist geklärt: Die Verkabelung der Musikanlage hatte in einem Wohnzimmerschrank das Feuer ausgelöst, in Folge dessen der 73-jährige Bewohner ums Leben kam. Dennoch haben die installierten Rauchmelder im Haus – nach Angaben der Feuerwehr – noch schlimmeres verhindert. Nachdem in der Brandnacht einige Bewohner vorsichtshalber ins Krankenhaus eingeliefert wurden, sind diese kurz darauf wieder entlassen worden und wohlauf.

Nach den polizeilichen Ermittlungen, Gutachter-Untersuchungen und Rücksprachen mit Versicherungen, konnten wir bereits in der vergangenen Woche mit den Sanierungsarbeiten beginnen. Grundsätzlich sind nach dem Brand zwei Wohnungen weiterhin bewohnbar. Die anderen Wohnungen müssen (teil-)saniert werden. Die Bewohner leben in der Zeit bis zur Fertigstellung bei Verwandten oder in Ferienwohnungen.

Von außen sichtbar wurde die Immobilie bereits am Donnerstag eingerüstet, auch um die Dachschäden zunächst provisorisch zu beseitigen. Am Freitag wurde außerdem das Treppenhaus vom Ruß gereinigt.

„Wir beginnen nicht nur zeitnah mit den Arbeiten, wir wollen die Sanierung natürlich auch zügig abschließen, damit die Familien so schnell wie möglich wieder in ihre Wohnungen können“, sagt Stephan Weischede aus der MARK-Technikabteilung und ergänzt: „Zum Einzug befinden sich die Wohnungen dann selbstverständlich wieder im ursprünglichen Zustand.“ Für die Arbeiten in der Brandverursacherwohnung im Dachgeschoss wird aktuell ein Zeitfenster von rund fünf Monaten veranschlagt, bis dort wieder ein kernsanierter Wohnzustand wie vor dem Brand herrscht.

Über die weiteren Entwicklungen unserer Immobilie Kalver Höhe 5 halten wir Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden.

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