Umbau zur barrierefreien Wohnung

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Schon zum zweiten Mal hat sich Andreas Wetzel nun für eine Wohnung der Mark entschieden. „Wenn ich früher in meiner Wohnung ein Problem hatte, wurde mir immer sofort geholfen. Als wir nun mit einem mehrfach behinderten Kind eine neue Familienwohnung suchten, habe ich mich wieder an die Mark gewandt, die uns sofort half“, erklärt Wetzel. Für Familien mit einem behinderten Kind ähnelt die Suche nach der passenden Wohnung oftmals einem Lotteriespiel, denn barrierefreie/behindertengerechte Wohnungen sind äußerst schnell vergeben. Und: Für gewöhnlich bleiben die Bewohner solcher Wohnungen auch viele Jahre als Mieter erhalten, gerade weil sie nur schwer einen Ersatz finden.

Doch bei der gemeinsamen Suche fanden Familie Wenzel und die Mitarbeiter der MARK ein freies Objekt, das grundsätzlich passen könnte, aber im IST-Zustand in keinster Weise den baulichen Notwendigkeiten der Familie entsprach. Gemeinsam planten Mieter und Vermieter eine nahezu maßgeschneiderte Wohnung, deren Umbau auch über die Krankenkasse kofinanziert wurde. Darunter fielen ein neues barrierefreies Bad, verbreiterte Türrahmen und das, was der Familie wohl am meisten hilft: eine Rampe zur neuen Wohnungseingangstür, die von außen an das Gebäude angebaut wurde – inkl. der Tür, wo vorher lediglich ein Fenster war.

Mittlerweile ist Familie Wetzel eingezogen und genießt die neuen Wohnmöglichkeiten. Leider können wir nicht jeden Mieterwunsch – wie in diesem Fall – erfüllen, denn je individualisierter die einzelnen Wohneinheiten durch Umbauten & Co. werden, umso schwieriger wird die ganz normale Vermietung. Die Wohnung der Familie Wetzel kann aber nach ihrem möglichen Auszug, in hoffentlich ferner Zukunft, auch als altersgerechte Wohnung weitervermietet werden.

Ende gut – alles gut. Und der Schulbus der zehnjährigen Tochter hält nun auch direkt neben der neuen Haustür.

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